Charles Spurgeon nutzte dieses Gleichnis, um die Knechtschaft der Sünde zu veranschaulichen. Er sagte: „Es war einmal ein Tyrann, der einen seiner Untertanen zu sich rief und ihm befahl, eine Kette zu schmieden. Der arme Schmied – das war sein Beruf – musste an die Arbeit gehen und die Kette schmieden. Als sie fertig war, brachte er sie in die Gegenwart des Tyrannen und wurde angewiesen, sie wegzunehmen und doppelt so lang zu machen. Er brachte sie erneut zum Tyrannen, und wieder wurde ihm befohlen, sie zu verdoppeln. Als er den Befehl befolgt hatte, kam er zurück, und der Tyrann befahl dann seinen Dienern, den Mann mit der Kette, die er gemacht hatte, an Händen und Füßen zu binden und ihn ins Gefängnis zu werfen.“ Spurgeon fuhr mit einer Anwendung fort: „Das ist es, was der Teufel mit den Menschen macht. Er lässt sie ihre eigene Kette schmieden und bindet sie dann an Händen und Füßen damit und wirft sie in die äußere Finsternis.“
Anecdotes and Illustrations of D. L. Moody, Dwight Lyman Moody and James Baird McClure
Quelle: https://ministry127.com/resources/illustration/are-you-forging-your-own-chain