Niemand in der Versammlung war so interessiert an dem, was der Prediger zu diesem Vers sagte, wie Herr Wells. Er beugte sich vor, um kein Wort zu verpassen. Und als er diese Predigt hörte, überführte sie ihn. Können Sie sich seine Gefühle in diesem Moment vorstellen? Ja, es war das elfte Gebot! Der unwissende Mensch war er, nicht der Prediger. Es war eine sehr tiefgründige und lehrreiche Predigt, und sie hinterließ einen starken Eindruck bei den Zuhörern, besonders bei den Eheleuten Wells, die klar und scharf fühlten, wie unchristlich sie sich gegenüber einem Menschen in Not verhalten hatten, wie sie nicht die gebührende Bruderliebe gezeigt hatten, sondern Unzufriedenheit und Murren. Der Prediger rief den Segen des Herrn auf die Kirche herab, als er die Predigt beendete. Herr Wells war in Verlegenheit, wie er handeln sollte, da bisher alle Prediger in seinem Haus Unterkunft gefunden hatten. Nach der Versammlung umringten die Leute den Prediger und stellten ihm Fragen. Auf die Frage, wo der zweite Prediger sei, der mit ihm kommen sollte, antwortete der Prediger: – Er ist krank geworden. Und deshalb musste ich alleine reisen. Mein Pferd hat sich das Bein verletzt, und ich musste den Rest des Weges zu Fuß gehen. Ein Bauer erlaubte mir, die Nacht bei ihm zu verbringen. Schließlich fragte der Prediger, wo Bruder Wells sei, und dieser musste aus der Menge heraustreten. In den Worten und im Verhalten des Predigers gab es keinen Hinweis auf ihre Bekanntschaft oder auf das, was am Vorabend geschehen war. Er schüttelte dem Bauern fest die Hand mit den Worten: – Man sagte mir, dass ich bei Ihnen Unterkunft finden würde, solange ich hier bin.
G. Mehonzeva, aus dem Englischen