Das Bedürfnis nach gottesfürchtigen Führern ist ein beliebtes Thema in der christlichen Gemeinschaft. Und das zu Recht. Führung hat in der Kirche oft gefehlt. Aber auch das „Folgen“ braucht Aufmerksamkeit. Wenn Gläubige nicht bereit sind zu folgen, zweifeln sie an ihrem Status als Gläubige. Der folgende Bericht stammt von E. Stanley Jones. Er erzählte von einem Missionar, der sich in einem afrikanischen Dschungel verirrt hatte. Er konnte keine Orientierungspunkte finden und der Pfad verschwand. Schließlich stieß er auf eine kleine Hütte und fragte den dort lebenden Einheimischen, ob er ihn herausführen könne. Der Einheimische nickte. Er erhob sich und ging direkt in den Busch. Der Missionar folgte ihm auf den Fersen. Mehr als eine Stunde lang hackten sie sich durch eine dichte Wand aus Ranken und Gräsern. Der Missionar wurde besorgt: „Bist du sicher, dass dies der Weg ist? Ich sehe keinen Pfad.“ Der Afrikaner kicherte und sagte über seine Schulter: „Bwana, an diesem Ort gibt es keinen Pfad. Ich bin der Pfad.“

Today in the Word, Mai 1996, S. 24

Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/3786/godly-leaders/