Ein Mann musste in ein Dorf auf der anderen Seite des Berges gehen. Er war dort noch nie gewesen und kannte den Weg nicht. Mehrere Personen boten ihm ihre Dienste als Führer an. Er fragte einen: „Warst du schon einmal in diesem Dorf?“ „Nein, aber ich kann dich führen.“ „Nein, du bist kein geeigneter Führer“, antwortete der Mann. Ein anderer sagte: „Ich führe dich ins Dorf. Ich kenne den Weg. Es ist meine Heimat.“ „Einverstanden“, antwortete der Mann. „Ich nehme dich als Führer.“ Jesus Christus ist nicht nur unser Retter, nicht nur unser Freund und Fürsprecher beim himmlischen Vater, sondern auch unser Führer. Er sagte von sich selbst: „Ich bin der Weg.“ Er ist der Weg des Menschen zu Gott und der Weg Gottes zum Menschen. In der Liebe Jesu Christi sehen wir die Liebe Gottes. In den Worten Jesu Christi hören wir die Worte Gottes. Die richtige Wahl trifft derjenige, der Jesus Christus als Führer zur Ewigkeit wählt, denn Er kam von dort und konnte deshalb sagen: „Ich bin der Weg.“ „Denn für das Wort Gottes gibt es keine Fesseln“ (2. Tim. 2:9). „Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort“ (Ps. 119:67).
Nashi Dni Nr. 1856, 3. Januar 2004