Ein Bekannter erzählte: „Ich baute ein schönes Häuschen, investierte viel Arbeit hinein, aber als die Depression kam, schloss ich das Haus und ging fort. Nach einem Jahr kam ich zurück: Die Türen waren aufgebrochen, die Fenster zerbrochen, im Bad hatten sich Käfer und Spinnen eingenistet, die Wände waren zerkratzt, die Decke feucht und die Böden ruiniert...“ Und ich erinnerte mich an die Worte Christi: „Wenn der unreine Geist aus einem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht, dann spricht er: ‚Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich ausgegangen bin.‘ Und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die schlimmer sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort; und das Ende jenes Menschen wird schlimmer als der Anfang.“ Hüte dich, mein Bruder, meine Schwester! Halte dein Herz als Gefäß gefüllt mit Gottes Gnade.
Nashi Dni Nr. 1764, 2. März 2002