Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Nach der Revolution lebten wir in Sibirien. Meine Eltern glaubten an Gott, aber ich war ein aktiver Komsomolze und Atheist. Eines Tages, zu Ostern, führte unsere Schule im Klub ein Theaterstück mit antireligiösem Thema auf. Ich spielte die Rolle eines Priesters. Wir probten viel und intensiv, und mir gefiel meine Rolle sehr. Uns wurde vorgeschlagen, unsere Verwandten einzuladen. Meine Mutter weigerte sich kategorisch zu kommen und sagte immer wieder: „Sohn, spotte nicht über Gott!“ Zur festgelegten Zeit eilte ich zum Klub. Als Hauptdarsteller wurde ich in Priestergewänder gekleidet, um besondere Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen, und alle Schüler waren meine Gemeindemitglieder. Stolz betrachtete ich mich im Spiegel und war äußerst zufrieden. Doch um alle noch mehr zu überraschen, beschloss ich, vor dem Auftritt eine Zigarette zu rauchen. Als ich vor allen erschien und mich unter dem Applaus der Lehrer verbeugte (was für einen Atheisten sie doch erzogen hatten!), zog ich eine Zigarette heraus, steckte sie mit Mühe in den Mund (die langen Schnurrbärte und der Bart störten natürlich) und zündete sie an. Plötzlich – das war nicht im Drehbuch – fingen meine gepriesenen Schnurrbärte und der Bart an, wie Stroh zu brennen. In Panik rannte ich über die Bühne, die Kinder lachten sich kaputt, die Lehrer wussten nicht, was sie tun sollten. Jemand rannte, um einen Feuerlöscher zu holen. Schließlich hatte ein alter Mann Mitleid mit dem Gotteslästerer und wickelte meinen Kopf in einen Mantel. Ich wäre fast erstickt. Mein Theaterstück begann auf der Bühne und endete im Krankenhaus. Nicht nur die angeklebten Schnurrbärte und der Bart verbrannten, sondern auch meine eigenen Augenbrauen, Wimpern und Haare auf dem Kopf. Den Lehrern gelang es nicht, aus mir einen „Priester“ zu machen. Aber das Gebet meiner Mutter tat es wirklich, und heute predige ich den Atheisten die Rettung in Christus.

Svet Evangelija, Seite 6, in: Nashi Dni Nr. 1867, 20. März 2004