Der Stachel des Todes ist die Sünde; und die Kraft der Sünde ist das Gesetz. - (1. Korinther 15,56)
Welch ein Ausdruck—„der Stachel des Todes“! Und gemäß unserem Text ist es die Sünde. Aber Jesus hat den Stachel entfernt, indem er am Kreuz starb und den Preis für unsere Sünden bezahlte.
Eines Tages, als ich mit meinen zwei kleinen Söhnen auf dem Feld spazieren ging, flog eine Biene aus einem meiner Bienenstöcke direkt auf den älteren Jungen zu und stach ihn knapp über dem Auge. Er wischte sie schnell weg und warf sich ins Gras, trat um sich und schrie um Hilfe. Die Biene flog direkt auf den jüngeren Sohn zu und begann um seinen Kopf zu schwirren. Das nächste, was ich sah, war, dass auch er im Gras lag und aus voller Kehle schrie. Aber ich hob ihn auf und sagte ihm, er solle aufhören zu weinen. „Diese Biene ist harmlos“, versicherte ich ihm. „Sie kann dir nichts tun. Sie hat ihren Stachel verloren.“ Ich nahm den verängstigten Jungen mit zu seinem älteren Bruder, zeigte ihm den kleinen schwarzen Stachel in dessen Stirn und sagte: „Die Biene kann dich immer noch erschrecken, aber sie ist machtlos, dir zu schaden. Dein Bruder hat den Stachel weggenommen, indem er gestochen wurde.“ Dann erklärte ich ihnen 1. Korinther 15,56, indem ich ihnen sagte, dass der Stachel des Todes die Sünde ist. Aber unser älterer Bruder, der Herr Jesus, hing am Kreuz und nahm den Stachel des Todes weg, indem er an unserer Stelle starb. Da das Gesetz nur einmalige Genugtuung verlangt, ist der Tod machtlos, uns zu schaden, wenn wir das Werk Christi für uns annehmen. Der Ungläubige ist voller Angst, weil er Gott mit seiner Sünde begegnen muss. Aber für uns ist der Stachel des Todes verschwunden; er blieb in Jesus. Der Tod mag immer noch um uns herumschwirren und uns manchmal erschrecken, aber er kann uns nicht mehr schaden. Ein guter Vers, den du auswendig lernen solltest, ist Römer 4,8.
M. R. DeHaan, M.D., Our Daily Bread, Montag, 6. August