Es wird erzählt, dass vor vielen Jahren ein kleiner Junge mit seiner Familie London besuchte und beschloss, den König sehen zu wollen. Natürlich waren die Tore des Palastes geschlossen, und die Soldaten verweigerten ihm den Zugang zum König. Er wandte sich an einen nahegelegenen Polizisten, der sagte: „Es tut mir leid, aber du darfst dort nicht hinein.“ Ein gut gekleideter Herr kam hinzu und hörte das Gespräch. Er wandte sich an den Jungen und fragte: „Was ist los?“ Der Junge antwortete: „Ich möchte so gerne den König sehen.“ Der Herr nahm den Jungen an die Hand und sagte: „Komm mit mir.“ Als sie sich dem Tor näherten, standen die Soldaten stramm, und ein Wachmann öffnete schnell das Tor, damit sie eintreten konnten. Er führte den Jungen in den Palast und die Treppen hinauf, und niemand versuchte, sie aufzuhalten, als sie direkt in die Büros des Königs gingen. Der Grund dafür war, dass der gut gekleidete Herr der Prinz von Wales, der Sohn des Königs, war, und er war derjenige, der dem Jungen Zugang zu seinem Vater, dem König, verschaffen konnte. So ist es, dass Jesus Christus allein uns Zugang zu Gott dem Vater geben kann — und er hat diesen Zugang mit seinem eigenen Blut erkauft, das am Kreuz vergossen wurde.
Robert R. Kopp, Logans Ferry Presbyterian Church, New Kensington, PA
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/christ-brings-us-to-the-father/