Es war einmal ein Mann, der so süchtig nach Golf war, dass er seine Arbeit vernachlässigte. Häufig meldete er sich krank, um spielen zu können. Eines Morgens, nachdem er wie üblich im Büro angerufen hatte, entdeckte ihn ein Engel auf dem Weg zum Golfplatz und beschloss, ihm eine Lektion zu erteilen. „Wenn du heute Golf spielst, wirst du bestraft“, flüsterte der Engel ihm ins Ohr. Der Mann dachte, es sei nur sein Gewissen, das er in der Vergangenheit erfolgreich unterdrückt hatte, und lächelte. „Nein“, sagte er, „ich mache das seit Jahren. Niemand wird es je erfahren. Ich werde nicht bestraft.“ Der Engel sagte nichts mehr, und der Mann trat an das erste Tee, wo er den Ball prompt 300 Yards geradewegs auf das Fairway schlug. Da er den Ball noch nie mehr als 200 Yards geschlagen hatte, konnte er es kaum glauben. Doch da war es. Und sein Glück hielt an. Lange Abschläge auf jedem Loch, perfektes Putten. Am neunten Loch war er sechs unter Par und spielte nahezu perfektes Golf. Der Mann schwebte auf Wolken. Er beendete das Spiel mit erstaunlichen 61 Schlägen, etwa 30 Schläge unter seinem üblichen Spiel. Er konnte es kaum erwarten, ins Büro zurückzukehren und davon zu erzählen! Doch plötzlich fiel sein Gesichtsausdruck. Er konnte es niemandem erzählen. Er konnte es nie jemandem erzählen. Der Engel lächelte.
Bits & Pieces, August 22, 1991