Max Lucado erzählt in seinem Buch *Six Hours One Friday* die Geschichte eines Missionars in Brasilien, der einen Indianerstamm in einem abgelegenen Teil des Dschungels entdeckte. Sie lebten in der Nähe eines großen Flusses. Der Stamm benötigte dringend medizinische Hilfe, da eine ansteckende Krankheit die Bevölkerung heimsuchte und täglich Menschen starben. Ein Krankenhaus war nicht allzu weit entfernt: auf der anderen Seite des Flusses. Doch die Indianer weigerten sich, den Fluss zu überqueren, da sie glaubten, er sei von bösen Geistern bewohnt und das Betreten des Wassers würde den sicheren Tod bedeuten. Der Missionar erklärte, dass er den Fluss überquert hatte und unversehrt geblieben war, aber das beeindruckte sie nicht. Er ging dann zum Ufer und legte seine Hand ins Wasser. Sie wollten immer noch nicht hineingehen. Er ging bis zur Taille ins Wasser und spritzte sich Wasser ins Gesicht. Es machte keinen Unterschied. Sie hatten immer noch Angst, den Fluss zu betreten. Schließlich tauchte er in den Fluss, schwamm unter der Oberfläche hindurch und tauchte auf der anderen Seite auf. Er hob triumphierend die Faust in die Luft. Er war ins Wasser gegangen und entkommen. Da brachen die Indianer in Jubel aus und folgten ihm über den Fluss. Ist das nicht das, was Jesus tat? Er trat in den Fluss des Todes ein und kam auf der anderen Seite heraus, damit wir den Tod nicht mehr fürchten müssen, sondern in ihm das ewige Leben finden.
Melvin Newland, SermonCentral
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/on-the-river-of-death-easter/