Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Ende 1921, als der Bürgerkrieg in Russland abgeklungen war, wurde das Land von einer schrecklichen Hungersnot heimgesucht. Eine starke Dürre verschlimmerte die Katastrophe. Die Ernte auf den Feldern ging verloren, und durch die Inflation waren Lebensmittel unerschwinglich. Tausende starben an Hunger. In dieser Notzeit zogen missionarische Gruppen von Dorf zu Dorf, predigten das Evangelium und leisteten medizinische Hilfe. Trotz des Mangels sorgte Gott stets für Nahrung für die Missionsmitarbeiter, und keiner von ihnen hungerte. Im Sommer verspotteten Atheisten die Evangeliumsverkünder: „Mal sehen, wie euer Gott euch im Winter ernährt, wenn es nichts zu essen gibt.“ Bruder Astakhov-Salov erzählt ein Beispiel aus seinem Leben: „Als der Winter nahte und die Arbeit im Zelt unmöglich wurde, reisten einige Mitarbeiter nach Hause. Meine Frau und ich hatten keinen Ort, wohin wir gehen konnten, da unser gesamtes Hab und Gut in Reisetaschen bei uns war. Zusammen mit einer Schwester, einer unserer Mitarbeiterinnen, fanden wir eine kleine Wohnung in der Nähe unseres Sommerarbeitsplatzes im Dorf Barbenkovo. Kaum hatten wir uns eingerichtet, erkrankte ich an Typhus und lag den ganzen Winter im Bett. Für meine Frau und die Schwester begannen schwere Tage: ringsum Hunger und Tod, im Haus ein kranker Ehemann. Doch das Auge des Herrn war über uns. Als ich mich zu erholen begann, fragte ich meine Frau, wie der Herr uns im Winter geholfen hatte. Sie brachte ein Notizbuch, in dem sie die tägliche Hilfe des Herrn aufgeschrieben hatte. ‚Haben wir irgendwelche Vorräte für die Zukunft?‘ fragte ich. Zu Beginn des Winters, gleich nach Beginn meiner Krankheit, brachte uns ein gläubiger Bruder aus Barbenkovo einen Pud Mehl. Jeden Tag nahmen meine Frau oder die Schwester eine kleine Schale dieses Mehls zur Verwendung. Aus unerklärlichen Gründen achteten sie nie darauf, wie viel Mehl noch im Sack war. Nun, da wir uns an das Mehl erinnerten, beschlossen wir, die verbleibende Menge zu überprüfen. Nach einer Minute stand der Mehlsack in der Mitte des Raumes, und wir drei knieten um den Sack und dankten Gott für das große Wunder. Das Mehl hätte schon drei- oder viermal im Winter aufgebraucht sein müssen, doch es war noch mehr als die Hälfte da! Vor uns war eine Wiederholung des Wunders mit der Witwe von Sarepta in den Zeiten Elias.

Astakhov-Salov, in: Nashi Dni Nr. 1905, 25. Dezember 2004