Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und kann Fehler enthalten.

Der junge Mann saß allein im Bus und starrte die meiste Zeit aus dem Fenster. Er war Mitte zwanzig, sah gut aus und hatte ein freundliches Gesicht. Sein dunkelblaues Hemd passte zur Farbe seiner Augen. Sein Haar war kurz und ordentlich. Gelegentlich wandte er den Blick vom Fenster ab, und die Angst in seinem jungen Gesicht berührte das Herz der großmütterlichen Frau, die auf der anderen Seite des Ganges saß. Der Bus näherte sich gerade den Vororten einer kleinen Stadt, als sie so von dem jungen Mann angezogen wurde, dass sie über den Gang rutschte und um Erlaubnis bat, sich neben ihn zu setzen. Nach ein paar Momenten des Smalltalks über das warme Frühlingswetter platzte er heraus: "Ich war zwei Jahre im Gefängnis. Ich bin heute Morgen entlassen worden und fahre nach Hause." Seine Worte sprudelten heraus, als er ihr erzählte, dass er in einer armen, aber stolzen Familie aufgewachsen war und wie sein Verbrechen seiner Familie Schande und Kummer gebracht hatte. In den ganzen zwei Jahren hatte er nichts von ihnen gehört. Er wusste, dass sie zu arm waren, um die Entfernung zu reisen, um ihn im Gefängnis zu besuchen, und seine Eltern fühlten sich wahrscheinlich zu ungebildet, um zu schreiben. Er hatte aufgehört, ihnen zu schreiben, als keine Antworten kamen. Drei Wochen vor seiner Entlassung schrieb er verzweifelt noch einen Brief an seine Familie. Er sagte ihnen, wie leid es ihm tat, sie enttäuscht zu haben, und bat um Vergebung. Er erklärte, dass er aus dem Gefängnis entlassen würde und den Bus in seine Heimatstadt nehmen würde - den, der direkt am Vorgarten des Hauses vorbeifährt, in dem er aufgewachsen war und wo seine Eltern noch lebten. In seinem Brief sagte er, er würde verstehen, wenn sie ihm nicht vergeben würden. Er wollte es ihnen leicht machen und bat sie, ihm ein Signal zu geben, das er vom Bus aus sehen konnte. Wenn sie ihm vergeben hatten und wollten, dass er nach Hause kommt, sollten sie ein weißes Band an den alten Apfelbaum binden, der im Vorgarten stand. Wenn das Signal nicht da war, würde er im Bus bleiben, die Stadt verlassen und für immer aus ihrem Leben verschwinden. Als der Bus sich seiner Straße näherte, wurde der junge Mann immer ängstlicher, bis zu dem Punkt, dass er Angst hatte, aus dem Fenster zu schauen, weil er so sicher war, dass es kein Band geben würde. Nachdem sie seine Geschichte gehört hatte, fragte die Frau einfach: "Würde es helfen, wenn wir die Plätze tauschen und ich in der Nähe des Fensters sitze und für dich schaue?" Der Bus fuhr noch ein paar Blocks weiter, und dann sah sie den Baum. Sie berührte sanft die Schulter des jungen Mannes und sagte unter Tränen: "Schau! Oh schau! Der ganze Baum ist mit weißen Bändern bedeckt."

Alice Gray, Stories for the Heart, Multnomah Press, 1996, S. 81-82

Quelle: https://bible.org/illustration/signal