Lasst uns unsere Blicke richten auf die schönen Augen Christi, Dorthin, wo Er starb, am Kreuz, dorthin, dorthin, dorthin, dorthin... Lasst uns unsere Hände ausstrecken dorthin – zum Hügel Golgatha... O, dieser Schmerz! O, diese Qualen! Lasst uns zu Ihm gehen, zu Ihm, zu Ihm, Um dort vor Ihm niederzuknien, Wo leise fließt Sein Blut, Wo kostbare Rettung uns die Liebe Gottes schenkt! Lasst uns unsere Blicke, Gedanken und Herzen richten, Wo Sein Gesicht heilig im Dornenkranz glänzt! Richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf Jesus am Kreuz: Er stirbt in Qualen... Doch Er wird auferstehen in Herrlichkeit!
Anfang des 20. Jahrhunderts ging ein schottischer Bauer nach Hause und hörte plötzlich Hilferufe aus einem Sumpfgebiet. Er lief hin und sah einen Jungen, der im Moor versank. Der Junge versuchte verzweifelt, sich zu befreien, Doch jede Bewegung zog ihn tiefer in den Schlamm. Der Bauer schnitt schnell einen dicken Ast ab, kam vorsichtig näher und streckte dem Ertrinkenden den Rettungszweig hin. Der Junge ergriff ihn und schaffte es ans sichere Ufer. Er zitterte, Tränen liefen lange, doch das Wichtigste war: Er war gerettet! „Komm mit zu mir ins Haus“, bot der Bauer an, „du musst dich beruhigen, trocken und warm werden.“ „Nein, mein Vater wartet. Er sorgt sich sehr“, erwiderte der Junge. Dankbar blickte er in die Augen seines Retters und lief davon.
Am nächsten Morgen kam eine reiche Kutsche vor des Bauern Haus. Ein vornehmer Herr fragte: „Sind Sie der, der meinen Sohn gerettet hat?“ „Ja“, antwortete der Bauer. „Was schulde ich Ihnen?“ „Sehr geehrter Herr, ich habe nur das getan, was jeder Mensch tun sollte." „Ich will das so nicht stehen lassen. Mein Sohn ist mir sehr wert. Nennen Sie eine Summe!“ „Ich möchte nicht weiter darüber reden. Auf Wiedersehen.“ Der Bauer wandte sich zum Gehen. Da kam sein Sohn heraus. „Das ist Ihr Sohn?“ fragte der Gast. „Ja“, stolz streichelte der Bauer seinen Jungen. „Dann nehmen Sie ihn mit nach London, ich zahle seine Ausbildung. Wenn er so edel ist wie sein Vater, werden wir beide es nicht bereuen."
Jahre später wurde der Sohn des Bauern Arzt, der Entdecker des Penicillins: Alexander Fleming. Kurz vor dem Krieg wurde der Sohn jenes reichen Mannes mit schwerer Lungenentzündung in eine Londoner Klinik eingeliefert. Was rettete sein Leben? Penicillin, das Alexander Fleming entdeckt hatte. Der reiche Herr hieß Randolph Churchill und sein Sohn war Winston Churchill, der später Premierminister von England wurde. Winston Churchill sagte einmal: „Was du tust, das wird zu dir zurückkehren.“
„Geliebte, ahmt nicht das Böse nach, sondern das Gute. Wer Gutes tut, der ist von Gott; wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen.“ (3. Johannes 1,11)
Jesus spricht in zwei Gleichnissen vom Himmelreich als kostbarer Schatz, den ein Mensch findet und dafür alles verkauft, um ihn zu haben (Matthäus 13,44-45). Welcher Schatz ist das? Jesus selbst gibt die Antwort: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit!“ (Matthäus 6,33). Paulus fordert uns auf: „Wenn ihr mit Christus auferstanden seid, sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes; lichtet eure Herzen nicht auf das Irdische, sondern auf das Himmlische!“ (Kolosser 3,1-2)
Pharisäer fragten Jesus, wann das Reich Gottes komme. Jesus antwortete: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man sagt: ‚Hier ist es‘ oder ‚dort ist es‘. Denn das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17,20-21)
Paulus berichtet von seinem Erlebnis: Was ihm einst Gewinn war, hielt er nun für Verlust um Christi willen. Er zählt alles für Dreck, um Christus zu gewinnen. Christus ist sein wahrer Schatz (Philipper 3,7-8). Dies ist Zeugnis aller Gläubigen: Christus ist das höchste Gut!
Was ist dein Schatz, lieber Leser? Ist es Jesus Christus? Oder eine andere irdische Sache, an die dein Herz gebunden ist? Jesus sagt: „Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen.“ (Matthäus 6,24)
Ein junger Reicher wollte wissen, wie er ewiges Leben gewinnt. Jesus forderte ihn auf, sein Gut zu verkaufen und dem Herrn zu folgen, damit er im Himmel einen Schatz habe. Der junge Mann ging traurig weg, denn er hatte viel Besitz. Dies zeigt, wie schwer es für einen Reichen ist, in das Himmelreich zu kommen.
Liebe Freunde, um den wahren Schatz des Himmels zu haben, müssen wir unsere irdischen Schätze als wertlos erachten. Wir müssen aufhören, auf uns selbst zu vertrauen und uns als arme, verlorene Sünder erkennen, denen keine guten Werke helfen, sondern allein die Gnade Gottes, die sich in Jesus Christus offenbart. Das einzige Gebet muss sein: „Gott, sei mir Sünder gnädig“ (Psalm 50,3; Lukas 18,13).
Das heilige Blut Jesu reinigt das reuige Herz und macht es zu einem Haus Gottes, in das der Herr selbst einzieht (Johannes 14,23). Der durch Gottes Gnade Erlöste kann jubeln: „Christus, der in meinem Herzen lebt, ist mein einziger Schatz. Ich bin ein verlorener, doch gefundener Sohn—vergeben und angenommen! Ich bin ein verlorenes Schaf, aber Jesus hat mich gefunden! Ich bin eine kleine verlorene Drachme, doch der Retter hat mich erhoben. Ehre sei Ihm dafür!“
Ein wunderbares Lied drückt dieses Zeugnis aus: Ich suchte jahrelang jene Perle, Freunde, Ging um die ganze Welt, sah alles... Dann traf ich einen Fremden – in Seinen Augen Leuchtete die Freude heiliger Liebe. Er hielt die Perle, das kostbare Geschenk der Liebe Gottes. Ich wollte heimlaufen und alles verkaufen, nur um diese Perle zu besitzen. Doch Er sagte sanft: „Ich verkaufe meine Perle nicht gegen Geld, Ich schenke sie dir umsonst.“ Ich reichte meine Hand und empfing die Perle. Er sah mich liebend an und segnete mich. Diese Perle ist kein Geschenk der Meere, Sondern das Geschenk seiner Liebe, das unser Leben erhellt.
Liebe Leser, öffnet eure Herzen für Jesus! Nehmt Ihn als euren persönlichen Schatz an! Ihr werdet es nie bereuen. Möge Gott euch dabei segnen!
James Simpson, der Entdecker von Äther und Chloroform sagte über seine größten Entdeckungen: „Erstens, ich bin ein großer Sünder. Zweitens, Jesus Christus ist mein persönlicher Retter."
Wer ist der größte Führer der Menschheitsgeschichte? Jesus Christus! Wer der beste Lehrer? Jesus Christus! Wer lebt das vollkommenste Leben? Jesus Christus! Corry Ten Boom sagte: „Wir können ohne Gesundheit, Reichtum, Ruhm, Bildung, Freunde und vieles andere Himmel erben, aber niemals ohne Jesus Christus.“
Auch der russische Dichter Evgenij Evtushenko rief aus: „Die weiße Fahne fiel auf die Erde, Die Lippen sind fest geschlossen. Russlands beste Wahl ist – wenn du Christus wählst!“
Jesus wird auch uns besonders brauchen, wenn wir durch das dunkle Tal des Todes gehen. Zu wissen, dass Er für mich gestorben ist, rettet. Deine Antwort auf „Was hält Gott von dir?“ hängt davon ab, was du über Christus denkst. „Unser ganzes Wissen von Gott und was wir von Ihm brauchen, hängt sehr davon ab, wie wir zu Christus stehen.“ (Griffith Thomas) „Wenn wir Christus annehmen, beginnt die Heiligung. Wenn wir Ihn lieben, wächst sie. Wenn wir uns ein Leben ohne Ihn nicht mehr vorstellen können, dann ist das vollkommene Heiligung.“ (Hudson Taylor) „Christus ähnlich zu werden, geistliche Reife – das ist Gehorsam.“ (Jerry White)
Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. (Hebräer 13,8) Er ist der Mittelpunkt des Universums und das Ziel aller. Der Philosoph Blaise Pascal sagte das so, wie der Apostel Paulus: „Für mich ist das Leben Christus, und Sterben Gewinn.“ (Philipper 1,21) Der Tod wird keine schwere Verlustreise, sondern das ewige Zuhause, wenn Christus der Sinn des Lebens war.
Der größte Wissenschaftler und Theologe Erasmus von Rotterdam: „Die Essenz christlicher Philosophie ist: Unsere Hoffnung ganz allein auf Gott zu setzen, der uns durch Jesus Christus alles schenkt.“
Ein frommer Freund antwortete auf die Frage, wohin er gehe: „Ich bin auf dem Weg zum Himmel. Ich gehe so schnell, wie es die Zeit erlaubt, und, Gott sei Dank, erwartet mich dort ein schönes Haus!“
Wie herrlich ist es zu wissen, dass uns ein himmlisches Haus erwartet! Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wäre es nicht so, hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“ (Johannes 14,2)
Der Himmel ist Licht durch das Gesicht Jesu, Freude durch Seine Gegenwart, Melodie durch Seinen Namen, Harmonie durch Lobpreis, Thema und Beschäftigung durch Seinen Dienst, und seine Fülle ist Jesus selbst.
Was ist das Neue Jerusalem? Pastor Andrew Olson schreibt: „Selbst bei großzügiger Raumaufteilung könnten fünf Milliarden Wohnungen allein im Erdgeschoss Platz finden. Dazu kommen viele andere Dinge, sodass noch Platz für unzählige Wohnungen bleibt.“
Der Himmel ist viel größer als jede Stadt auf Erden. Er schwebt über der Erde, von Gottes Kraft gehalten. Die Erde kann weder seinen Grund noch sein Baumaterial bereitstellen. Nur Gott, der Schöpfer, besitzt diese Mittel.
Das Neue Jerusalem wurde dem Apostel Johannes offenbart. Es ist einzigartig: - Nicht von Menschen gemacht und wird nie alt. - Es ist ein Quadrat mit gleicher Länge und Breite. - Es hat zwölf Fundamente aus Edelsteinen. - Niemand kann die Zahl seiner Bewohner berechnen. - Keine Geschäfte oder Trauerzüge, keine Leid und Tod gibt es dort. - Dort herrscht Jesus selbst als König. - Seine Wächter sind Engel und seine Bürger von Gott erkaufte Heilige. - Sonne und Mond leuchten nicht, denn Gott selbst ist sein Licht. - Das Stadtbild ist für Menschen unsichtbar, aber ewig im Himmel. - Zwölf Perlentore, die nie schließen, weil es keine Nacht gibt. - Fluss des Lebens fließt vom Thron Gottes. - Zwölf Sorten Früchte, die das ganze Jahr über reifen. - Die schönste Stadt im ganzen Universum.
Gottes Haus ist Trost für kranke Herzen.
Ein Prediger erzählt von einem schweren Sturm am Großen See, wo ein Dampfschlepper und seine Mannschaft ums Leben kämpften. Sie wurden gerettet, doch nur die Lichter der Heimat gaben ihnen Trost.
Auch unser Leben ist eine stürmische See. Manchmal droht unser kleines Boot zu kentern. Unser Steuermann, der wunderbare Retter, kennt unsere Prüfungen und Schmerzen. Er sagt: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren.“ Erinnert euch an das Vaterhaus, den Frieden und die Freude der Wiedervereinigung. Und wenn ihr daran denkt, wird euer unruhiges Herz zur Ruhe kommen wie der Kapitän, der die Heimatlichter sieht.
Im Buch Prediger 12 lesen wir über das Alter und den Tod: „Der Mensch geht ins ewige Haus zurück... und der Geist kehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.“
Der Tod ist keine Reise ins Unbekannte, sondern nach Hause, zum Vater. Wie kannst du in den Himmel kommen? „Durch die Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, das ist nicht aus euch, Gottes Gabe; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ (Epheser 2,8)
„Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ (1. Johannes 1,7)
Jesus gibt dir das Recht zum Himmel, wenn du im Blut des Lammes gewaschen wirst. (Offenbarung 7,14)
A. Savchenko, in: Nashi Dni Nr. 2067, 15. März 2008