Das Gleichnis Jesu von einem Mann, der einen vergrabenen Schatz in einem Feld fand, hat einige moderne Parallelen, die zeigen, dass dieses Gleichnis, wie alle seine Gleichnisse, lebensnah ist. Im Jahr 1820 entdeckte ein griechischer Bauer auf der Insel Milos einige behauene Steine. Als er weitergrub, fand er vier Statuen. Eine davon wurde von einem französischen Archäologenteam gekauft und nach Paris geschickt. Heute reisen Menschen aus aller Welt nach Paris, um sie zu sehen: die Venus von Milo. Ein weiteres Beispiel für einen vergrabenen Schatz fand sich in Tallinn, Estland. Als die staatlichen Beschränkungen gelockert wurden, konnte eine Kirche einen kleinen Anbau errichten. Beim Graben für das Fundament fanden sie eine Metallkiste. Darin befanden sich Tausende von Exemplaren des Johannesevangeliums in estnischer Sprache. Zu dieser Zeit war es nahezu unmöglich, eine Bibel in estnischer Sprache zu finden. Die Kirche fand nie heraus, wer sie dort vergraben hatte oder wann, aber für sie war es wahrhaftig ein vergrabener Schatz.
Quelle unbekannt
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/buried-treasure/