Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

In einem persönlichen Gespräch mit Vera Maximowna sprach Anna Semjonowna über das materielle Dienen für das Werk Gottes. Vera Maximowna versteckte ihre Ansichten nicht. Sie sagte, dass das Werk Gottes radikale Hilfe benötige und dass ihre paar Groschen keinen Nutzen für das Reich Gottes bringen würden. Daher sei dieses Thema für sie derzeit nicht relevant. "Wenn ich einmal anständiges Geld habe," sagte sie, "dann werde ich gerne für das Werk Gottes spenden." Diese Worte lösten einen Schwarm von Gedanken in Anna Semjonownas Kopf aus, aber sie widersprach nicht, sondern sagte nur, dass die zwei Scherflein der armen Witwe, die in den Tempelschatz gelegt wurden, für Christus wertvoller waren als all das Geld, das die Reichen aus ihrem Überfluss gaben. Nach einiger Zeit kam Vera Maximowna plötzlich zu Anna Semjonowna. Sie fiel auf die Knie und begann heiß zu beten. Dann, als sie von den Knien aufstand, begann sie Anna Semjonowna zu küssen und Gott zu danken, dass Er ihr eine so wunderbare Freundin geschenkt hatte. Anna Semjonowna war verwirrt und versuchte, sie zu beruhigen. Es schien ihr sehr seltsam, Vera in einem solchen emotionalen Zustand zu sehen. Dann schaute Vera Maximowna Anna Semjonowna ins Gesicht und sagte mit fester Stimme: "Ich habe dich im Himmel gesehen. Obwohl es ein Traum war, sah ich alles real. Es war eine außergewöhnliche Vision. Du kannst dir nicht vorstellen, wie ich mich fühlte, als die Namen genannt wurden, die für ihren materiellen Beitrag zum Werk Gottes belohnt werden sollten. Es war mir sehr peinlich, dass ich das Opfer im Namen des Herrn nicht gewürdigt hatte. Denn jede investierte Münze verwandelte sich in ein großes Kapital. Oh! Wie sehr wollte ich nicht, dass meine geistliche Nacktheit offenbar wurde. Und plötzlich hörte ich meinen Namen. Und dann folgte eine Pause. Für mich schien sie eine Ewigkeit zu dauern. Aber zu meinem großen Erstaunen erhielt ich als Belohnung einen Sternenpalast. Es stellte sich heraus, dass auf mein himmlisches Konto eine Einzahlung gemacht wurde, die die höchste Bewertung erhielt. Es war dein Beitrag. Der Sternenpalast leuchtete in verschiedenen Lichtern. Ich konnte meinen Blick nicht von seinem strahlenden Licht abwenden. Oh! Wie herrlich war alles! Alle meine Sorgen verflogen in einem Augenblick. Ich fühlte mich unermesslich glücklich. Meine Freude kannte keine Grenzen. Dann sah ich dich. Als ich deine Herrlichkeit sah, vergaß ich meinen Palast. Für mich war es eine große Freude, eine so herrliche Freundin zu haben." Als Vera Maximowna ihre Geschichte beendet hatte, brachen beide Freundinnen in Tränen aus, aber es waren Tränen der Freude. Nach diesem Ereignis wurden die Freundinnen unzertrennlich.

Ruslan Barko, in: Nashi Dni Nr. 1817, 22. März 2003