Es ist die bekannte Geschichte eines Künstlers, der das Beste der Welt darstellen wollte. Zu diesem Zweck begann er, ein Objekt für sein künstlerisches Vorhaben zu suchen. Eines Tages fragte der Künstler einen Priester, was das Beste der Welt sei. Der Priester sagte, dass der Glaube das Beste sei. Danach traf der Künstler einen Soldaten und stellte ihm dieselbe Frage. "Frieden", antwortete der Soldat sofort, "ist das Begehrenswerteste und Beste." Immer noch zweifelnd, wandte sich der Künstler mit derselben Frage an ein junges Mädchen, das im Begriff war zu heiraten. "Liebe", antwortete das Mädchen, "ist das Schönste und Beste, was es in dieser Welt gibt." Nun hatte der Künstler die Aufgabe, Glaube, Liebe und Frieden insgesamt darzustellen. Eines Tages, als er nach Hause kam, sah er es plötzlich. In den hellen und reinen Augen seiner Kinder sah der Künstler den Glauben. Im zärtlichen Blick seiner Frau fühlte er die Liebe, und sein ganzes Heim war vom Frieden durchdrungen. Die Suche des Künstlers endete. Er hatte das Beste gefunden. Es war das Heim!
Nashi Dni Nr. 1757, 12. Januar 2002