Campbell Morgan war einer von 150 jungen Männern, die 1888 in den Wesleyanischen Dienst eintreten wollten. Er bestand die Glaubensprüfungen, musste sich dann aber der Probepredigt stellen. In einem riesigen Auditorium, das mehr als 1.000 Personen fassen konnte, saßen drei Geistliche und 75 weitere Zuhörer. Als Morgan die Kanzel betrat, überwältigten ihn der große Raum und die prüfenden, kritischen Blicke. Zwei Wochen später erschien Morgans Name unter den 105, die in jenem Jahr für den Dienst abgelehnt wurden. Jill Morgan, seine Schwiegertochter, schrieb in ihrem Buch *A MAN OF THE WORD*: „Er telegrafierte seinem Vater das eine Wort ‚Abgelehnt‘ und setzte sich hin, um in sein Tagebuch zu schreiben: ‚Alles scheint sehr dunkel. Doch Er weiß es am besten.‘ Schnell kam die Antwort: ‚Auf Erden abgelehnt. Im Himmel angenommen. Papa.‘“ In späteren Jahren sagte Morgan: „Gott sagte zu mir in den Wochen der Einsamkeit und Dunkelheit, die folgten: ‚Ich möchte, dass du aufhörst, Pläne für dich selbst zu machen, und lass Mich dein Leben planen.‘“ Ablehnung ist selten dauerhaft, wie Morgan später bewies. Selbst in diesem Leben ändern sich die Umstände, und letztlich gibt es keine Ablehnung für diejenigen, die von Christus angenommen werden.
Rick Thompson
Quelle: https://bible.org/node/14043