Es wurde bekannt, dass in Jemen zwei deutsche Christinnen brutal ermordet wurden. Deutschland ist von diesem Ereignis schockiert. Angela Merkel, die Bundeskanzlerin Deutschlands, zeigt sich tief erschüttert; auch der Außenminister ist über diesen Vorfall besorgt. Die Mädchen waren Mitglieder der baptistischen Kirche in Wolfsburg. Die Cousinen Anita (Anita G. – 24 Jahre) und Rita (Rita S. – 26 Jahre) wurden in Deutschland geboren, ihre Eltern stammen aus Kasachstan. Ihr Großvater war Presbyter in einer der Kirchen in Almaty. Die Schwestern halfen Kindern in Jemen. Sie besuchten die Bibelschule in Lemgo. Die Ferien wollten sie sinnvoll nutzen und als Krankenschwestern in Jemen arbeiten. Ritas Vater sagt, dass er seine Tochter abhalten wollte, indem er auf zahlreiche Entführungen und Morde an Menschen in der humanitären Arbeit in Jemen hinwies. Doch Rita hatte so viel Enthusiasmus und ein herzliches Verlangen zu helfen, dass der Vater nachgab. 'Wie konnte man ihr widerstehen? Sie war wie ein Engel, so sehr wollte sie den Menschen helfen.' Die Schwestern verbrachten nicht einmal zwei Wochen in Jemen. Am 12. Juni sprach der Vater das letzte Mal mit Rita am Telefon, und schon am nächsten Tag kam die Nachricht von der Entführung von sieben Personen. Die restlichen fünf Vermissten werden von allen Diensten in Jemen und Deutschland unter der Leitung ihres Außenministers intensiv gesucht.
Invictory.org, in: Nashi Dni