Jemand hat Taktgefühl als „den Umgang mit anderen, wie wir möchten, dass sie mit uns umgehen“ definiert. Das Wort stammt vom lateinischen Begriff 'tactus' und bedeutet „berühren“. Wir müssen versuchen, die Herzen der Menschen zu berühren – nicht sie mit einem Knüppel niederzuschlagen! Wir sollten unsere Worte sorgfältig abwägen und unseren Ansatz studieren. Jeder potenzielle Bekehrte muss auf unterschiedliche Weise angesprochen werden. Eifer allein reicht nicht aus. Um Seelen zu gewinnen, sollten wir sowohl den Verstand als auch das Herz einsetzen. Ein Friseur besuchte eines Abends eine Versammlung, in der der Redner die Notwendigkeit betonte, für Christus Zeugnis abzulegen. Der Mann fühlte sich angesprochen und beschloss, mit der ersten Person zu sprechen, die in seinen Laden kam. Am nächsten Morgen, nachdem der Kunde Platz genommen hatte und das Tuch um seinen Hals gelegt war, begann der Friseur, sein Rasiermesser kräftig zu schärfen. Dann, als er die Klinge prüfte, wandte er sich an den Mann im Stuhl und fragte: „Freund, bist du bereit zu sterben und Gott zu begegnen?“ Der Mann sah das Rasiermesser an und floh aus dem Laden – Schürze und alles! Der Friseur hatte Eifer, aber nicht gemäß der Erkenntnis. Lasst uns immer den Herrn um diese seltene Eigenschaft namens „Takt“ bitten, damit wir Menschen für Christus erreichen können.
M.R. DeHaan
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/witnessing-to-the-truth/