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Ein Künstler, der die Bedeutung der Evangelisation auf Leinwand darstellen wollte, malte einen Sturm auf See. Schwarze Wolken füllten den Himmel. Erleuchtet von einem Blitz konnte man ein kleines Boot sehen, das unter den Schlägen des Ozeans zerbrach. Männer kämpften in den wirbelnden Wassern, ihre gequälten Gesichter schrien um Hilfe. Der einzige Hoffnungsschimmer erschien im Vordergrund des Gemäldes, wo ein großer Felsen aus dem Wasser ragte. Dort klammerte sich verzweifelt mit beiden Händen ein einsamer Seemann fest. Es war eine bewegende Szene. Beim Betrachten des Gemäldes konnte man im Sturm ein Symbol für die hoffnungslose Lage der Menschheit sehen. Und, getreu dem Evangelium, war die einzige Hoffnung auf Rettung der „Fels der Ewigkeit“, ein Schutz in der Zeit des Sturms. Doch als der Künstler über sein Werk nachdachte, erkannte er, dass das Gemälde sein Thema nicht genau darstellte. Also verwarf er die Leinwand und malte ein weiteres. Es war dem ersten sehr ähnlich: die schwarzen Wolken, der blitzende Blitz, die wütenden Wasser, das kleine Boot, das von den Wellen zerschmettert wurde, und die Besatzung, die vergeblich im Wasser kämpfte. Im Vordergrund klammerte sich der Seemann an den großen Felsen zur Rettung. Aber der Künstler machte eine Änderung: Der Überlebende hielt sich nur mit einer Hand fest und mit der anderen Hand griff er hinunter, um einen ertrinkenden Freund hochzuziehen. Das ist das Bild der Evangelisation im Neuen Testament – diese Hand, die sich ausstreckt, um die Verlorenen zu retten. Solange diese Hand nicht ausgestreckt wird, gibt es kein Evangelium – und keine Hoffnung für die Welt.

Robert E. Coleman

Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/witnessing/