Der gefeierte französische Autor und Dichter, der wohl als der „Nietzsche“ Frankreichs bezeichnet werden könnte, ein Mann, dessen Feder bisher im Spott und bitterem Sarkasmus gegenüber allen religiösen Überzeugungen verwendet wurde, ermahnt nun in einem öffentlichen Bekenntnis sein Volk, zum allein rettenden Fundament des christlichen Glaubens zurückzukehren. Er sagt: „Einst lachte ich über den Glauben und hielt mich für weise. Doch als ich Frankreich bluten und weinen sah, konnte mir mein Lachen keine Freude bringen. Ich stand am Weg und sah die Soldaten, wie sie leichten Herzens dem Tod entgegentraten. Ich fragte: ‚Was macht euch so?‘ Ich zählte die Opfer unseres Volkes und sah, wie sie sie mit betenden Herzen annahmen. Da war es mir ein großer Trost, von einem ewigen Vaterland zu wissen. Eine Nation muss verzweifeln, wenn sie nicht glaubt, dass die Leiden der Erde zur Freude des Himmels werden. Wer kann hoffen, wenn alles scheitert, außer dem, der an Gott glaubt? Wie furchtbar und brennend sind die Wunden eines Volkes, in dem kein Tropfen Blut des Heiligen fließt! Oh, ich wage es nicht, Ihn (Jesus Christus) zu nennen. Er war so gut, und ich—. . . . Was würde aus Frankreich werden, wenn ihre Kinder nicht glauben oder ihre Frauen nicht beten würden? Ein riesiges Volk der Toten bedeckt das Feld! Wie schwer ist es, ein Atheist auf diesem nationalen Friedhof zu sein! Ich kann es nicht, ich kann keiner sein! Ich habe mich selbst getäuscht, und ihr, die meine Bücher gelesen und meine Lieder gesungen habt. Ich war verrückt. Es war alles ein schrecklicher Traum! Oh! Frankreich, Frankreich! Kehre zu deinem Glauben und zu deinen besten Tagen zurück. Von Gott abzukehren, bedeutet verloren zu sein. Ich weiß nicht, ob ich morgen noch leben werde, aber ich muss meinen Freunden sagen, dass Lavedan es nicht wagt, als Atheist zu sterben. Es ist nicht die Hölle, die mir Angst macht, sondern dieser eine Gedanke packt mich: Gott lebt, und du bist so weit von ihm entfernt! Oh! meine Seele, freue dich, dass du die Stunde erleben darfst, in der ich kniend gelernt habe zu sagen: ‚Ich glaube, ich glaube an Gott, ich glaube.‘“
J. C. Ferdinand Pittman, Bible Truths Illustrated