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Russell Conwell erzählte von einem alten Perser namens Ali Hafed, der einen sehr großen Bauernhof mit Obstgärten, Getreidefeldern und Gärten besaß. Ali war ein wohlhabender und zufriedener Mann. Eines Tages bewirtete Ali einen Gast, der ihm alles über Diamanten erzählte und wie reich er wäre, wenn er eine Diamantenmine besäße. Ali Hafed ging an diesem Abend als armer Mann zu Bett – arm, weil er unzufrieden war. In der Sehnsucht nach einer Diamantenmine verkaufte er seinen Hof, um nach den seltenen Steinen zu suchen. Er reiste um die Welt, wurde schließlich so arm, gebrochen und besiegt, dass er Selbstmord beging. Eines Tages führte der Mann, der Ali Hafeds Hof gekauft hatte, sein Kamel in den Garten, um zu trinken. Als sein Kamel seine Nase in den Bach steckte, sah der Mann einen Lichtblitz aus dem Sand des Baches. Er zog einen Stein heraus, der alle Farben des Regenbogens reflektierte. Der Mann hatte die Mine von Golconda entdeckt, die prächtigste Diamantenmine der Geschichte. Hätte Ali Hafed zu Hause geblieben und in seinem eigenen Garten gegraben, hätte er Morgen von Diamanten gehabt, anstatt in einem fremden Land den Tod zu finden. Je mehr wir aus menschlicher Sicht wollen, desto weniger haben wir.

Acres of Diamonds, Russell H. Conwell

Quelle: https://ministry127.com/resources/illustration/the-diamond-mine-of-golconda