Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Yuri Stasyuk war in Gedanken versunken. In der Kapelle, vor der Ikone, verrichtete ein Mönch Erdbücklinge. „Was ist mit dir?“ wandte er sich an den herausgetretenen Ivan. „Mir ist elend, Vater. Lehre mich, was ich tun soll. Tröste mich wenigstens mit einem Wort. Bete für mich. Was bleibt mir jetzt noch zu tun?.. Ich bin bereit, mir das Leben zu nehmen.“ „Was redest du da, besinne dich!“ rief der Mönch entsetzt zurück. „Denk nach, was du sagst. Nein, Bruder, solche Gäste brauche ich nicht. Geh in Frieden, sonst werde ich dich hinauswerfen.“ „Ach, Menschen, Menschen“, sprach Ivan bitter. „Und du bist ein Mönch! Du nennst dich einen Mittler zwischen uns Menschen und Christus, Gott. Wo bleibt die Unterstützung für den Menschen... Ich gehe, Freund, sei unbesorgt, in die Dunkelheit, in das Unwetter gehe ich...“ Ivan nahm sein Bündel und verließ die Kapelle mit seiner Traurigkeit im Herzen. Ringsum herrschte schwarze Nacht und tobte das Unwetter. Der Schnee wirbelte in Säulen um Ivan. Der Wind warf ihn zu Boden. Kämpfend gegen das Unwetter ging Ivan zwei Werst. Vom Weg abgekommen, völlig erschöpft und gequält, fiel er in den kalten Schnee und verlor das Bewusstsein. Ivan erwachte in einer unbekannten Stube: einfache Holzwände, ein Tisch, einige Stühle, das Bett, auf dem er lag. Eine Lampe auf dem Tisch. Ringsum Sauberkeit; ruhig, friedlich, gemütlich. Nur dort, hinter den Fenstern, in der nächtlichen Dunkelheit, tobt das Unwetter. Auf einem der Stühle sitzt eine Frau und näht etwas, und an dem warm geheizten Ofen steht ein Mann, etwa fünfzig Jahre alt, und wärmt sich. Beide haben ernste und seelenvolle Gesichter. Die Frau bemerkte zuerst, dass Ivan erwacht war, legte das Nähen auf den Tisch und trat schnell zu ihm. Der Mann folgte ihr. „Bist du erwacht? Nun, das ist gut“, sprach der Mann. „Wie fühlst du dich?“ „Wo bin ich, und wer seid ihr?“ fragte Ivan. „Du bist bei evangelischen Christen. Vielleicht hast du von ihnen gehört? Bei Menschen, die verfolgt und verachtet werden“, antwortete der Mann. „Wir fanden dich erfroren auf der Straße. Christus führte uns zu dir. Wir fuhren an dem Ort vorbei, wo du im Schnee lagst. Wir hoben dich auf und brachten dich hierher.“ „Danke euch“, sprach Ivan. „Doch ihr habt euch umsonst bemüht. Es wäre besser gewesen, ich wäre im Schnee umgekommen, als zu leben.“ Und Ivan brach in Tränen aus. „Was ist mit dir? Warum, lieber Freund?“ fragten ihn die Gastgeber besorgt. Ivan erzählte ihnen seine Geschichte, sein Leid und seinen Wunsch, sein Leben zu beenden. Die Gastgeber hörten ihm aufmerksam und mitfühlend zu, aber beim Erwähnen des Selbstmords widersprachen sie ihm: „Was redest du, unser lieber Gast. Hast du etwa das Recht, dein Leben zu beenden, das dir von Gott gegeben wurde, gesegnet sei sein heiliger Name! Ja, du hast deine Hand verloren“, fuhr der Mann fort, „aber das geschah nach Gottes Willen. Also muss es so sein, dass du den Rest deines Verdienstes... Er hat mir nicht einmal die hundert Rubel der einmaligen Beihilfe gegönnt. Ich kam aus dem Krankenhaus heraus und ging zu meinem früheren хозяину. Und er sagt: ‚Reiche gegen mich Klage ein, fordere die Beihilfe gerichtlich von mir.‘ Ich zum Anwalt. Ich erzählte es ihm. ‚Wir werden von deinem früheren хозяину tausend Rubel eintreiben‘, sagt der Anwalt, ‚nur für die Mühe musst du hundert Rubel zahlen, wenn die Sache zu deinen Gunsten entschieden wird.‘ Nun, ich hatte nichts dagegen. Dann, nach drei Tagen, komme ich zum Anwalt. Er reicht mir ein Papier und sagt: Unterschreib; ich unterschrieb auch. Und kaum hatte ich dieses Papier unterschrieben, zieht er sofort einen Fünfundzwanzigrubelschein aus der Tasche und reicht ihn mir. Hier, sagt er, nimm. Du hast gerade zugestimmt, dass du dich mit dem хозяину auf 25 Rubel einigst und keine weiteren Ansprüche an ihn haben wirst. Ich höre zu und kann es nicht begreifen. Und die tausend dann später, frage ich? Ich kann es immer noch nicht fassen. Was stehst du da wie ein Stock, nimm das Geld und geh, sagt der Anwalt. Danach ging ich sowohl zu dem einen als auch zu dem anderen, um Rat zu holen. Immer dasselbe: Man kann nichts machen, du hast selbst unterschrieben. Und dann höre ich, dass der frühere хозяин den Anwalt für zweihundert Rubel gekauft hat, und mir gab er einen Fünfundzwanzigrubelschein. Dann...

Nashi Dni #1755, 29 Dezember 2001