Am Tag ihres Todes war Johannes Calvin von Idelettes Gelassenheit beeindruckt. „Sie rief plötzlich in einer Weise aus, dass alle sehen konnten, dass ihr Geist weit über dieser Welt erhoben war. Dies waren ihre Worte: ‚O herrliche Auferstehung! O Gott Abrahams und aller unserer Väter, die Gläubigen aller Zeiten haben auf Dich vertraut und keiner von ihnen hat vergeblich gehofft. Und nun setze ich meine Hoffnung auf Dich.‘ Diese kurzen Aussagen wurden eher ausgerufen als deutlich gesprochen. Diese Worte wurden ihr nicht von jemand anderem vorgeschlagen, sondern kamen aus ihren eigenen Gedanken.“ Eine Stunde später konnte sie nicht mehr sprechen und ihr Geist schien verwirrt. „Doch ihre Gesichtsausdrücke zeigten ihre geistige Wachheit“, erinnerte sich Johannes später. „Ich sagte ein paar Worte zu ihr über die Gnade Christi, die Hoffnung auf das ewige Leben, unsere Ehe und ihr nahendes Abschiednehmen. Dann wandte ich mich zum Gebet.“ Bald darauf glitt sie leise „vom Leben in den Tod.“
Christian History, Vol 5, No. 4, S. 15