Im Jahr 1884 kandidierte Grover Cleveland gegen James G. Blaine für die Präsidentschaft der USA. Blaine-Anhänger entdeckten, dass Cleveland, der zu dieser Zeit Junggeselle war, einen Sohn mit Mrs. Maria Crofts Halpin, einer attraktiven Witwe, die mit mehreren Politikern befreundet war, gezeugt hatte. Daraufhin versuchten die Republikaner, dem Demokraten Cleveland einen Makel der Unmoral anzuhängen, indem sie Flugblätter verteilten, die ein Baby mit der Aufschrift „Eine Stimme mehr für Cleveland“ zeigten, und indem sie in Paraden skandierten: „Ma, Ma, wo ist mein Pa? Ins Weiße Haus gegangen, Ha, Ha, Ha!“ Dieser Schachzug schlug jedoch fehl. Statt die Geschichte zu leugnen, entschied sich Cleveland, die Wahrheit zu sagen und die Intimität zuzugeben. Diese Offenheit half, das Thema zu entschärfen, und Cleveland wurde zum Präsidenten gewählt.
From the Book of Lists, #2, p. 35