Ein vierjähriges Mädchen war mit ihrer Kinderfrau am Meer spazieren. Sie kamen zu einer Bucht, und die Kinderfrau beschloss, mit einem Boot überzusetzen, da sie glaubte, so den Heimweg zu verkürzen. Als das Boot die andere Seite erreichte, setzte sie das Kind an Land, in der Annahme, es sei nur eine kurze Strecke bis nach Hause, und ruderte das geliehene Boot zurück. Die Entfernung war nicht groß, aber sehr rau und schwierig für ein so kleines Kind. Sie kämpfte sich durch das grobe Gras und den schweren Sand, bis ihre Mutter sie schließlich kommen sah und ihr entgegen eilte. Die Mutter rief aus: „Hattest du Angst, mein Liebling?“ „Ich fühlte mich sehr verloren“, war die Antwort, „aber ich sang die ganze Zeit ‚Führe, freundliches Licht‘ für mich selbst.“ Diese süße kleine Geschichte erinnert uns an die vielen Kinder, die größer geworden sind und sich ihren Weg durch die harten Dickichte des Lebens und den schweren Sand der geheimnisvollen Küsten bahnen, für die die Osterhoffnung das ‚Führe, freundliches Licht‘ ist, das ihre Seelen stärkt und ihren Mut inspiriert, voranzuschreiten.
Quelle unbekannt