Ich las kürzlich eine Geschichte, die mich zum Lächeln brachte und zum Nachdenken anregte. In einer dunklen, regnerischen Nacht hatte ein Verkäufer auf einer einsamen Straße einen platten Reifen. Zu seinem Entsetzen hatte er keinen Radmutterschlüssel. Er sah ein nahegelegenes Bauernhaus und machte sich zu Fuß auf den Weg. Sicherlich würde der Bauer einen Radmutterschlüssel haben, dachte er. Aber würde er überhaupt zur Tür kommen? Und wenn er es täte, wäre er wahrscheinlich wütend, weil er gestört wurde. Er würde sagen: 'Was fällt Ihnen ein, mich mitten in der Nacht aus dem Bett zu holen?' Dieser Gedanke machte den Verkäufer wütend. Warum, dieser Bauer ist ein egoistischer alter Klotz, der sich weigert, mir zu helfen. Schließlich erreichte der Mann das Haus. Frustriert und durchnässt klopfte er an die Tür. 'Wer ist da?' rief eine Stimme aus einem Fenster oben. 'Sie wissen genau, wer es ist', schrie der Verkäufer, sein Gesicht rot vor Wut. 'Ich bin es! Und Sie können Ihren alten Radmutterschlüssel behalten! Ich würde ihn nicht leihen, wenn es der letzte im ganzen Landkreis wäre.'
Our Daily Bread, 26. November
Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/7580/borrow-a-lug-wrench/