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Trauer war schön, aber ihre Schönheit glich dem kalten Mondlicht, das durch die Blätter der Bäume schien und silberne Flecken auf dem grünen Moos im Wald bildete. Wenn Trauer sang, klang ihre Stimme wie die traurigen, aber sanften Triller einer Nachtigall, und in ihrem Blick war die Verwirrung dessen, der aufgehört hat, Freude zu erwarten. Sie konnte mit den Weinenden weinen und ihr Leid teilen, aber es war ihr fremd, sich mit den Fröhlichen zu freuen. Freude war ebenfalls schön, aber ihre strahlende Anmut glich einem Sommermorgen. Ihre Augen leuchteten mit kindlicher Freude, und ihr goldenes Haar reflektierte das Licht der Sonnenstrahlen. Wenn Freude sang, erhob sich ihre Stimme wie die einer Lerche hoch in den Himmel; und ihr Gang war der eines Siegers, der keine Niederlage kannte. Sie konnte sich mit allen Fröhlichen freuen, aber mit den Weinenden zu weinen war ihr völlig unbekannt. „Wir können uns niemals vereinen“, sagte Trauer traurig. „Nein, niemals!“, bestätigten die Augen der Freude ihre Worte. „Mein Weg führt durch von Sonnenlicht überflutete Wiesen; dort erwarten mich duftende Rosen; und allerlei Vögel warten auf mein Erscheinen, um mich mit ihren klingenden Liedern der Freude zu begrüßen.“ „Mein Weg“, sagte Trauer, sich abwendend, „führt durch dunkle Wälder, wo nur Nachtveilchen blühen. Doch das süßeste Lied dieser Erde – das Lied der Liebe, das Lied der Nacht – wird mein sein. Leb wohl, Freude, leb wohl!“ Kaum hatte sie ihre Rede beendet, als sie die Anwesenheit eines unsichtbaren Jemanden neben sich spürte. Vor ihnen erschien der neblige Umriss einer königlichen Gestalt, die sie in Ehrfurcht versetzte, und sie fielen vor Ihm auf die Knie. „Ich sehe in Ihm den König der Freude“, flüsterte Trauer, „denn auf Seinem Haupt sind viele Kronen, und die Wunden von Nägeln an Seinen Händen und Füßen sind Zeichen eines großen Sieges. Vor Seinem Angesicht verschwindet all mein Kummer und wird zu unendlicher Liebe und Freude, und ich gebe mich Ihm für immer hin!“ „Nein, Trauer“, sagte Freude leise, „ich sehe in Ihm den König der Leiden. Die Krone auf Seinem Haupt ist eine Dornenkrone, und die Wunden an Seinen Händen und Füßen sind wie Narben tödlicher Trauer. Auch ich gebe mich Ihm für immer hin, denn das Leid, das mit Ihm geteilt wird, muss süßer sein als alle Freuden, die ich je erlebt habe.“ „So sind wir in Ihm eins geworden!“, riefen sie triumphierend. „Denn nur Er konnte Freude und Trauer vereinen.“ Hand in Hand folgten sie Ihm, um mit Ihm durch Stürme und klare Tage, durch winterliche Kälte und sommerliche Wärme des Wohlstands zu gehen; oft betrübt, aber immer freudig!

Lettie Cowman, in: Nashi Dni, 8. März 2008, Nr. 2066, S. 6