In der Stadt Hannover in Deutschland soll eine deutsche Gräfin begraben sein, die die Existenz Gottes leugnete und die Idee der Auferstehung verspottete. Um ihre Verachtung für das Christentum zu zeigen, ordnete sie an, dass ihr Grab aus massivem Mauerwerk gebaut und mit großen Steinen bedeckt werden sollte, die durch eiserne Klammern verbunden sind. Auf diesem Grab war ihre trotzige Herausforderung eingraviert, dass dieses Grab in alle Ewigkeit ungestört bleiben sollte. Eines Tages wurde ein Samen von einem Baum, entweder vom Wind verweht oder von einem Vogel getragen, in einer kleinen Spalte des Grabes eingeklemmt, wo er bald keimte und zu wachsen begann. Und dann, als ob die Natur den hochmütigen Ungläubigen verspottete, streckte sie leise die zarten Wurzeln dieses Sämlings unter den massiven Steinblöcken aus und hob sie langsam von ihrem Platz. Obwohl kaum vier Generationen vergangen sind, seit dieses Grab versiegelt wurde, hat dieser unbedeutende Sämling vollbracht, was Gott selbst herausgefordert wurde zu vollbringen.
D. L. Moody, Anecdotes, Incidents and Illustrations