Stenborg besuchte manchmal auch die Galerie und stand irgendwo in der Ferne, beobachtete die Besucher und betete, dass Gott seine stille Predigt segnen und zu den Herzen derer sprechen möge, die vor seinem Gemälde standen.
Eines Tages, als die meisten Besucher die Galerie bereits verlassen hatten, bemerkte Stenborg vor dem Gemälde eine ärmlich gekleidete junge Frau, die bitterlich weinte.
„Worüber weinst du?“, fragte er, als er auf sie zuging. Die Frau drehte sich um. Es war Pepita.
„O Herr!“, sagte sie schluchzend. „Wenn Er mich doch auch geliebt hätte! Aber diese Liebe ist für euch, nicht für mich, für eine Zigeunerin!“
Und sie brach erneut in Tränen aus.
„Pepita, liebe Pepita, sie war auch für dich!“, rief der Künstler.
Bis spät in die Nacht saßen sie unter den Gewölben des Galeriebaues, und Stenborg erzählte ihr alle Einzelheiten der Erlösung, der Vollkommenheit
Nashi Dni