In der Stadt Atami in Japan beschloss eine junge Geisha, ihr Leben durch Selbstmord zu beenden. Am Rande der Stadt gab es einen Abgrund, von dem sich Selbstmörder in den Tod stürzten. Die Frau näherte sich dem Rand des Abgrunds und hob, bevor sie den verhängnisvollen Sprung machte, ihre Augen. Ihr Blick fiel auf einen Felsen, auf dem die Worte eingraviert waren: „Halte inne und denke nach, bevor du in den Abgrund springst! ‚Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich will euch erquicken.‘ Kommt in unser Haus und wir werden darüber sprechen!“ Ein Pfeil unter der Inschrift wies in die Richtung eines Hauses auf dem Gipfel des Berges. Die Frau zögerte und dachte: „Wer spricht von Erquickung? Soll ich nicht dorthin gehen und herausfinden, worum es geht?“ In diesem Haus lebten ein Mann und eine Frau – Missionare. Sie ließen die unglückliche Frau ins Haus und, indem sie die Bibel öffneten, zeigten sie ihr die Worte Christi und erzählten ihr von Gottes Plan der Erlösung. Die arme und unglückliche Geisha öffnete ihr Herz für Christus und wurde für immer gerettet.
Nashi Dni Nr. 1869, 3. April 2004