Es ist das leidenschaftliche Flehen einer stillen kleinen schottischen Dame, das mein Leben mit dem Sudan verband“, schrieb Rowland Bingham (ein Gründer von SIM). „In der Stille ihres Salons erzählte sie, wie Gott eine Tochter nach China berufen hatte und ihren ältesten Sohn (Walter Gowans) in den Sudan. Sie breitete vor mir die weite Ausdehnung jener tausenden von Meilen aus und füllte sie mit den wimmelnden Menschenmassen. Bevor ich das Gespräch beendete, hatte sie mir die Last des Sudan auferlegt.“ Eineinhalb Jahre später kehrte Bingham allein nach Kanada zurück. Walter und Thomas Kent lagen im Inneren Nigerias begraben. „Ich besuchte Mrs. Gowans, um ihr die wenigen persönlichen Habseligkeiten ihres Sohnes zu bringen“, erinnerte er sich. „Sie empfing mich mit ausgestreckter Hand. Wir standen dort schweigend. Dann sagte sie diese Worte: ‚Nun, Mr. Bingham, ich hätte Walter lieber in den Sudan gehen und dort sterben sehen, ganz allein, als ihn heute hier zu Hause zu haben, ungehorsam gegenüber seinem Herrn.‘ Unser Erfolg in diesem Unternehmen bedeutet nichts weniger als die Öffnung des Landes für das Evangelium; unser Scheitern höchstens nicht mehr als den Tod von zwei oder drei verblendeten Fanatikern. Dennoch ist selbst der Tod kein Scheitern. Seine Absichten werden erfüllt. Er gebraucht sowohl den Tod als auch das Leben zur Förderung seiner Sache.
Quelle unbekannt
Quelle: https://www.sermonsearch.com/sermon-illustrations/7546/founder-of-sim/#story_1