Es gibt eine Legende über einen König, der beschloss, einen besonderen Tag zu widmen, um seinen größten Untertan zu ehren. Als der große Tag kam, versammelte sich eine große Menge im Hof des Palastes. Vier Finalisten wurden vorgestellt; aus diesen vier würde der König den Gewinner auswählen. Die erste Person war ein wohlhabender Philanthrop. Dem König wurde gesagt, dass dieser Mann die Ehre sehr verdiene, wegen seiner humanitären Bemühungen. Er hatte viel von seinem Reichtum den Armen gegeben. Die zweite Person war ein gefeierter Arzt. Dem König wurde gesagt, dass dieser Arzt die Ehre sehr verdiene, weil er viele Jahre lang treuen und engagierten Dienst an den Kranken geleistet hatte. Die dritte Person war ein angesehener Richter. Dem König wurde gesagt, dass der Richter würdig sei, weil er für seine Weisheit, Fairness und brillanten Entscheidungen bekannt war. Die vierte Person war eine ältere Frau. Alle waren ziemlich überrascht, sie dort zu sehen, denn ihr Auftreten war sehr bescheiden, ebenso wie ihre Kleidung. Sie sah kaum aus wie jemand, der als der größte Untertan im Königreich geehrt werden würde. Welche Chance könnte sie im Vergleich zu den anderen drei haben, die so viel erreicht hatten? Dennoch war da etwas an ihr; der Ausdruck der Liebe in ihrem Gesicht, das Verständnis in ihren Augen, ihre stille Zuversicht. Der König war fasziniert, um es gelinde zu sagen, und etwas verwirrt über ihre Anwesenheit. Er fragte, wer sie sei. Die Antwort kam: „Sehen Sie den Philanthropen, den Arzt und den Richter? Nun, sie war ihre Lehrerin!“ Die Frau hatte keinen Reichtum, kein Vermögen und keinen Titel; aber sie hatte selbstlos ihr Leben gegeben, um große Menschen hervorzubringen. Es gibt nichts Mächtigeres oder Christus-ähnlicheres als opfernde Liebe.
Chad Ballard, SermonCentral newsletter, 31. Juli 2006
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/illustration-teachers-sacrifice-love/