Während einer Italienreise besuchte ein Mann eine Kathedrale, die nur von außen fertiggestellt war. Im Inneren fand der Reisende einen Künstler, der vor einer riesigen Wand kniete, an der er gerade begonnen hatte, ein Mosaik zu schaffen. Auf einigen Tischen in der Nähe lagen Tausende von bunten Keramikstücken. Neugierig fragte der Besucher den Künstler, wie er jemals ein so großes Projekt vollenden würde. Der Künstler antwortete, dass er wisse, wie viel er an einem Tag schaffen könne. Jeden Morgen markiere er einen Bereich, der an diesem Tag fertiggestellt werden solle, und mache sich keine Sorgen über das, was außerhalb dieses Bereichs liege. Das sei das Beste, was er tun könne; und wenn er treu sein Bestes gebe, würde eines Tages das Mosaik vollendet sein.
Today in the Word, 5. September 1995, S. 32