Der englische Missionar R. Moffat besuchte im Jahr 1828 den König eines afrikanischen Stammes namens Mokaba. Der König empfing ihn höflich, hörte ihm jedoch gleichgültig zu. Als der Missionar jedoch über die Auferstehung sprach, zeigte der König Interesse. Er fragte den Missionar, ob seine Verwandten, die in der Schlacht getötet und von Löwen zerrissen wurden, auferstehen würden. Der Missionar antwortete: „Alle Menschen werden auferstehen, ohne Ausnahme. So steht es in Gottes Buch – der Bibel.“ Der aufgewühlte König dachte nach. Eine Weile schwieg er, den Kopf gesenkt, und sagte dann: „Ich habe deine Erzählung liebgewonnen. Mein Herz wurde weich wie Milch. Aber die Worte über die Auferstehung der Toten gefallen mir nicht. Die Toten sollten nicht auferstehen. Ich habe viele Menschen getötet, und alle sollen sie auferstehen? Das wäre schrecklich!“ Auch heute gibt es Menschen, die nicht an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben glauben wollen, nicht weil es unmöglich ist, sondern weil sie es nicht wollen. Doch die Bibel sagt klar und oft: „Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Und der Richter wird Gott selbst sein.
V. Krotov, in: Nashi Dni Nr. 1764, 2. März 2002