Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Ein Bauer säte Hafer. Als dies sah, murmelte ein junges Pferd vor sich hin und dachte: „Er hat so viel Hafer hierher gebracht! Man sagt, Menschen seien klüger als wir. Was könnte törichter und lächerlicher sein, als ein ganzes Feld umzugraben, nur um danach seinen Hafer darauf umsonst zu verstreuen? Er hätte ihn mir oder dem Braunen vorwerfen können; hätte er ihn auch nur den Hühnern zu streuen gedacht, wäre das schon eher passend gewesen. Hätte er ihn versteckt, so hätte ich darin Geiz gesehen; aber ihn umsonst wegzuwerfen! Nein, das ist einfach Dummheit.“ Doch gegen den Herbst hin wurde jener Hafer eingebracht, und unser Bauer fütterte damit eben jenes Pferd. Leser! Gewiss, du wirst das Urteil des Pferdes nicht billigen; aber urteilt der Mensch nicht seit alters, ja bis in unsere Zeit, ebenso kühn über den Willen der Vorsehung, in seiner törichten Blindheit, ohne ihre Ziele und Wege zu kennen?

I. A. Krylov, in: Nashi Dni Nr. 1857, 10. Januar 2004