Eine Mutter, die in einem Mietshaus lebte, ging einkaufen. Während sie im Laden war, raste ein Feuerwehrauto vorbei. Sie fragte sich: „Fährt das Feuerwehrauto zu meinem Zuhause?“ Sie hatte ihr Baby schlafend zu Hause gelassen. Die Einkäufe vergessend, rannte sie nach Hause. Ihr Gebäude wurde mit Feuerwehrschläuchen bespritzt. Es brannte wie ein Streichholzschachtel. Sie eilte zum Feuerwehrchef und rief: „Mein Baby ist dort oben.“ Er rief zurück: „Es wäre Selbstmord, jetzt dort hinaufzugehen; es ist zu spät.“ Ein junger Feuerwehrmann in der Nähe meldete sich freiwillig: „Chef, ich habe ein kleines Baby zu Hause, und wenn mein Haus brennen würde, würde ich wollen, dass jemand hinaufgeht, um mein Baby zu retten. Ich gehe.“ Der junge Feuerwehrmann stieg die Treppen hinauf; er holte das Baby, warf es in das Rettungsnetz, und gerade als er das tat, stürzte das Haus ein und er verbrannte zu Tode. Die Szene ist 20 Jahre später an einem Grab. Eine 20-jährige Frau schluchzt leise. Vor ihr, am Kopf dieses Grabes, steht die Statue eines Feuerwehrmanns. Ein vorbeikommender Mann fragt respektvoll: „War das Ihr Vater?“ Sie antwortet: „Nein.“ „War das Ihr Bruder?“ „Nein“, sagt sie. „Das ist der Mann, der für mich gestorben ist.“
Ronald J. Lavin, „I Am the Resurrection and the Life,“ eSermons.com
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/illustration-sacrifice/