Das Grab ist ewig leer! Christus lebt! Er ist der Herr des Lebens! Der Tod ist besiegt! Das Leben herrscht jetzt. Die Erde ist erfüllt von Himmel, und jeder Grashalm spricht von Gott. Und schließlich ruft der Engel laut: Geht schnell! Sagt es den Jüngern! Die Frauen eilten nicht einfach in Eile fort, sondern liefen entschlossen zu ihrem Auftrag, den der Engel des HERRN ihnen gegeben hatte. Unterwegs begegneten sie dem Auferstandenen Jesus. Was sagte Jesus zu ihnen? Freut euch! Das bedeutet, Christus wird niemals sterben, und wir sind geschützt. Zweitens: Fürchtet euch nicht! Das bedeutet, der Herr wird uns vor Schaden bewahren. Drittens: Geht! Das ist der Auftrag Jesu, diese gute Botschaft sofort in jedes Haus, zu jedem Herzen zu tragen. Viertens: Verkündet! Das bedeutet, der nächste Schritt ist, alles von Jesus zu berichten: wie Er lebte, wie Er litt, wie Er starb und wie Er auferstand und damit jedem, der will, das ewige Leben schenkte. Der Engels des HERRN sprach den Frauen weiter: Geht schnell ... Er wollte die Dringlichkeit des Auftrags betonen. Manchmal glauben wir, wir könnten alles schaffen. Wir sind überzeugt, dass Jesus uns nicht verlässt und wir den Auftrag erfüllen, den Er uns gegeben hat. Nicht zufällig sagt der Engel zu diesen Frauen: Geht dahin; das heißt, führt den Auftrag so schnell wie möglich aus. Heute muss es geschehen! Heute muss man gehen! Heute muss man reden! Heute muss man retten! Heute muss man Jesus suchen! Der Engel ruft uns alle zu einem neuen Tag, zu einem neuen Leben, zu einer neuen Jugend in Jesus, zu einem neuen Wandern in Ihm! Wenn wir heute eifrig danach streben, wird die Zahl der geretteten Seelen die Gemeinde Gottes erfüllen und Ihm Lob singen. Und unser Herz wird brennen mit einer unvergänglichen Glut, und unsere Füße werden eilig Jesus Christus nachfolgen! Also bitten wir den Herrn, dass dieser wichtige Engelsruf zu einer marschordnung für jeden von uns werde, damit wir in diesem Leben mit Jesus ohne Hindernisse gehen, denn Er wird vor uns gehen. Segne uns alle, Herr! Tavifa Boklach
LIEBST DU MICH?
Der auferstandene Christus fragte seinen Petrus am Ufer des Galiläischen Sees. Wenn solche Fragen zwischen Menschen gestellt werden (Mutter – Sohn, Bräutigam – Braut), dann schwingt oft ein Schatten von Egoismus durch. Wir fragen, indem wir an uns selbst denken. Christus aber fragte Petrus, mit Blick auf sein Wohl; nicht auf sein eigenes. Die Sache ist die, dass davon abhängt, wie wir Christus lieben und ob wir ihn überhaupt lieben, unser Heil, unser Glück, unser ewiges Leben. Warum ist die Liebe zu Christus so entscheidend? Denn der Apostel Paulus, vom Heiligen Geist inspiriert, schrieb: Wer den Herrn Jesus Christus nicht liebt, der sei verflucht (1 Korinther 16,22). Diese Worte bedeuten: Verflucht. Die Liebe zu Christus bestimmt unsere Liebe zu Gott und die Gegenwart Gottes in unserem Herzen. Gott ist Liebe. Das weiß jeder Christ. Und wenn so, dann gibt es dort, wo keine Liebe ist, auch keinen Gott. Möge jeder Christ dies mit ganzem Herzen verstehen und, verstanden, das Wort Christi erfüllen: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten (Johannes 14,23).
Tavifa Boklach, in: Nashi Dni