Pastor James Moore aus Houston, Texas, erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Frau gestorben war und der mit seinem kleinen Sohn zurückblieb. Nach der Beerdigung gingen sie früh zu Bett, da der Vater nichts anderes ertragen konnte. In der Dunkelheit, von Trauer überwältigt, durchbrach der kleine Junge die Stille mit einer beunruhigenden Frage: „Papa, wo ist Mama?“ Der Vater stand auf und holte den kleinen Jungen zu sich ins Bett, doch das Kind war immer noch unruhig und stellte gelegentlich Fragen wie: „Warum ist sie nicht hier?“ und „Wann kommt sie zurück?“ Schließlich sagte der kleine Junge: „Papa, wenn dein Gesicht zu mir gewandt ist, glaube ich, dass ich jetzt einschlafen kann.“ Nach einer Weile wurde er ruhig. Der Vater lag in der Dunkelheit und betete dann im kindlichen Glauben: „O Gott, ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll. Die Zukunft sieht so trostlos aus, aber wenn Dein Gesicht mir zugewandt ist, glaube ich, dass ich es irgendwie schaffen kann.“ Das ist es, was der Messias uns lehren wollte: dass Gottes Gesicht immer uns zugewandt ist. Nichts wird uns jemals von Seiner Liebe trennen können. Das ist wahre Sicherheit.
Brett Blair und James W. Moore
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/illustration-presence-of-god-comfort/