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Ich stand eines Abends mit einem Freund an seinem Gartentor, als zwei kleine Kinder vorbeikamen. Als sie sich uns näherten, sagte er zu mir: "Beobachte den Unterschied zwischen diesen beiden Jungen." Er nahm einen von ihnen in seine Arme, stellte ihn auf den Torpfosten und trat ein paar Schritte zurück. Dann verschränkte er die Arme und rief dem kleinen Kerl zu, er solle springen. Sofort sprang der Junge auf ihn zu und wurde in seinen Armen aufgefangen. Dann wandte er sich dem zweiten Jungen zu und versuchte das gleiche Experiment. Doch in diesem Fall war es anders. Das Kind zitterte und weigerte sich zu bewegen. Mein Freund streckte die Arme aus und versuchte, das Kind zu ermutigen, ihm zu vertrauen, aber nichts konnte es bewegen. Schließlich musste mein Freund ihn vom Pfosten herunterheben und gehen lassen. "Was macht den Unterschied zwischen den beiden aus?" fragte ich. Mein Freund lächelte und sagte: "Der erste ist mein eigener Junge und kennt mich; aber der andere ist das Kind eines Fremden, das ich noch nie zuvor gesehen habe." Das war der ganze Unterschied. Mein Freund war gleichermaßen in der Lage, beide vor dem Fallen zu bewahren, aber der Unterschied lag in den Jungen selbst. Der erste hatte Vertrauen in die Fähigkeit seines Vaters und handelte danach, während der zweite, obwohl er vielleicht an die Fähigkeit glaubte, ihn vor Schaden zu bewahren, seinen Glauben nicht in die Tat umsetzte. So ist es auch mit uns. Wir zögern, uns dem liebenden Einen anzuvertrauen, dessen Pläne für uns weit höher sind als alle, die wir selbst gemacht haben. Auch Er ruft uns mit ausgestreckten Armen, und würden wir nur auf Seine Stimme hören, würden wir jene Einladung und Zusicherung hören, wie Er sie einst gab: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich will euch erquicken."

D. L. Moody, Anecdotes, Incidents and Illustrations