Ein kleiner Junge freute sich sehr auf die Geburtstagsfeier eines Freundes, der nur ein paar Straßen weiter wohnte. Als der Tag endlich kam, machte ein Schneesturm die Gehwege und Straßen fast unpassierbar. Der Vater des Jungen, der die Gefahr spürte, zögerte, seinen Sohn gehen zu lassen. Der Junge reagierte tränenreich. „Aber Papa“, flehte er, „alle anderen Kinder werden dort sein. Ihre Eltern lassen sie gehen.“ Der Vater dachte einen Moment nach und antwortete dann leise: „In Ordnung, du darfst gehen.“ Überrascht, aber überglücklich, zog sich der Junge warm an und stürzte sich in den tobenden Sturm. Der peitschende Schnee machte die Sicht fast unmöglich, und es dauerte mehr als eine halbe Stunde, bis er die kurze Strecke zur Feier zurückgelegt hatte. Als er die Türklingel betätigte, drehte er sich kurz um, um in den Sturm zu blicken. Sein Auge erfasste den Schatten einer sich zurückziehenden Gestalt. Es war sein Vater. Er hatte jeden Schritt seines Sohnes verfolgt, um sicherzustellen, dass er sicher ankam.
Quelle unbekannt