Unsere Hoffnung
Gelähmt und fast blind ruft ein 15‑jähriges Mädchen: „Meine besten Tage kommen“, weil sie weiß, dass Auferstehung und Hoffnung den Tod besiegen.
Gelähmt und fast blind ruft ein 15‑jähriges Mädchen: „Meine besten Tage kommen“, weil sie weiß, dass Auferstehung und Hoffnung den Tod besiegen.
Die Gemeinde bittet den Pfarrer um kürzere, einfache Predigten. Im Gottesdienst zeigt er den Menschen, weshalb seine Predigten Zeit brauchen.
Je länger ich lebe, desto mehr danke ich Gott dafür, dass wir kein klassisches, mathematisches oder metaphysisches Evangelium empfangen haben, sondern ein Evangelium für den armen Mann, ein Evangelium für den Ackerbauern. Denn das ist die Art von Evangelium, von der wir leben und sterben können...
...Es wird gesagt, dass es in Teilen Siziliens einen schönen Brauch gab, bei dem die Fischer vor ihrer Reise ins weite Meer von ihren Frauen und Kindern bis ans Ufer begleitet wurden. Als sie an Bord gingen, erhoben Frauen und Kinder gemeinsam ihre Stimmen mit Lobgesängen zu Gott...
In unserem Dorf war es Brauch, mit der alten Kirchenglocke das Alter jedes Verstorbenen zu läuten. Es gab keinen Toten im Dorf, bei dem ich nicht das Läuten der Glocke mitgezählt hätte. Manchmal waren es siebzig, mal achtzig Schläge. Manchmal waren die Verstorbenen Teenager...