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Menschliche Tragödien sind nie endgültig. Oft entspringt aus dem Chaos ein Zweck und aus der Dunkelheit Licht. Paul Tillich erzählt von einem bewegenden Ereignis, das während der Nürnberger Kriegsprozesse ans Licht kam. In Wilna, Polen, versuchten mehrere Juden, den Nazis zu entkommen, indem sie sich in Gräbern auf einem nahegelegenen Friedhof versteckten. An diesem unwahrscheinlichen Ort brachte eine junge Frau ein Kind zur Welt. Ein 80-jähriger Totengräber war der Einzige, der bei der Geburt half. Als er sah, was geschah, sagte er ehrfürchtig: „Großer Gott, hast du uns endlich den Messias gesandt? Denn wer außer einem Messias könnte in einem Grab geboren werden?“ Der alte Mann irrte sich in der Identität des Kindes, denn die ausgezehrte Mutter hatte keine Milch und das Kind starb bald. Aber in einem anderen Sinne hatte er recht, denn nur Gott könnte etwas so Unglaubliches tun wie Leben in einem Grab entstehen zu lassen. Genau das geschah am Ostermorgen und ist das größte aller Symbole für Gottes geniale Einfallsreichtum. Aus dieser schrecklichen Matrix von Tod und Tragödie begann Heilung zu fließen.

Paul Tillich, The Shaking of the Foundations, 1955, Kapitel 20

Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/birth-in-a-grave/