Ich erinnere mich an die Geschichte eines Mannes auf See, der sehr seekrank war. Wenn es eine Zeit gibt, in der ein Mensch meint, er könne nichts für den Herrn tun, dann ist es wohl diese. Während dieser Mann krank war, hörte er, dass jemand über Bord gefallen war. Er fragte sich, ob er irgendetwas tun könnte, um zu helfen. Er ergriff ein Licht und hielt es am Bullauge hoch. Der ertrinkende Mann wurde gerettet. Als der Mann seine Krankheit überwunden hatte, war er eines Tages an Deck und sprach mit dem geretteten Mann. Der Gerettete gab folgendes Zeugnis: Er sagte, er sei bereits das zweite Mal untergegangen und war gerade dabei, ein letztes Mal unterzugehen, als er seine Hand ausstreckte. Genau in diesem Moment, sagte er, hielt jemand ein Licht am Bullauge, und das Licht fiel auf seine Hand. Ein Mann ergriff seine Hand und zog ihn ins Rettungsboot. Es schien eine kleine Sache zu sein, das Licht hochzuhalten; doch es rettete das Leben des Mannes. Wenn du nicht etwas Großes tun kannst, kannst du das Licht für einen armen, verlorenen Trinker hochhalten, der zu Christus gewonnen und vor der Zerstörung bewahrt werden kann. Lasst uns die Fackel des Heils nehmen und in diese dunklen Häuser gehen und Christus den Menschen als den Retter der Welt zeigen.
Moody’s Anecdotes, S. 44