Herman Lange, ein deutscher Christ, sollte während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichtet werden. In seiner Zelle, in der Nacht bevor er getötet werden sollte, schrieb Lange einen Brief an seine Eltern. Er sagte, zwei Gefühle erfüllten seinen Geist: „Ich bin erstens in freudiger Stimmung und zweitens voller großer Erwartung.“ Dann machte er diese schöne Bekräftigung: „In Christus habe ich meinen Glauben gesetzt, und gerade heute habe ich mehr denn je Vertrauen in Ihn.“ Schließlich forderte er seine Eltern auf, das Neue Testament zum Trost zu lesen: „Schaut, wo ihr wollt, überall werdet ihr Jubel über die Gnade finden, die uns zu Kindern Gottes macht. Was kann einem Kind Gottes widerfahren? Wovor sollte ich Angst haben? Im Gegenteil, freut euch!“
Michael Green, Running From Reality