Ein Junge kam mit seinem Vater in eine große Stadt. Eines Abends gingen sie an einem großen, hell erleuchteten Haus vorbei, in dem fröhliche Stimmung herrschte. Lachen und Musik drangen aus den weit geöffneten Türen. "Was ist das für ein Haus?" fragte der Junge seinen Vater. Er sah ein hell erleuchtetes Schild: "Freier Eintritt!" Der Junge wollte hineingehen, aber sein Vater hielt ihn an der Hand fest und sagte: "Mein Sohn, weißt du, dass dies der Eingang zur Hölle ist? Man geht frei hinein, aber es gibt keinen Ausweg. Der Junge war überrascht. Er dachte, der Eingang zur Hölle müsse schrecklich und hässlich sein. Er konnte sich nicht vorstellen, dass der Eingang zur Hölle so verlockend und attraktiv sein könnte... Aber leider ist es tatsächlich so. Der Fürst der Finsternis macht den Eingang zu seinem Reich schön, breit, hell und verführerisch. Doch das Ende für die, die dort hineingehen, ist ewige Nacht, ewige Verdammnis. Der Teufel ist nicht gefährlich, wenn er in seiner wahren Gestalt kommt. Er ist gefährlicher, wenn er als Engel des Lichts erscheint. Er ist von Anfang an ein Betrüger, beginnend mit Eden.
Nashi Dni