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In den Bergen von Georgia lebte eine arme Witwe. Sie hatte ein paar Morgen Land, auf denen sie Beeren und anderes anbaute und ein wenig Geld mit Hühnerhaltung und dem Verkauf von Eiern verdiente. Sie nahm auch Wäsche an und verrichtete andere einfache Arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Gott schenkte ihr einen klugen Sohn, der alle anderen in der Dorfschule übertraf. Die Mutter arbeitete hart, um das Geld aufzubringen, ihn auf das Emory College zu schicken. Der Sohn arbeitete hart, um das College zu absolvieren. Er schloss mit hohen Auszeichnungen ab und gewann eine Goldmedaille für besondere Studienleistungen. Als die Zeit für seinen Abschluss kam, ging er zu seinem Bergheim zu seiner Mutter und sagte: „Mutter, du musst kommen und sehen, wie ich meinen Abschluss mache.“ „Nein“, sagte seine Mutter, „ich habe nichts Passendes zum Anziehen, und du würdest dich vor all diesen vornehmen Leuten für deine arme alte Mutter schämen.“ „Schämen für dich“, sagte er mit Augen voller kindlicher Liebe, „schämen für dich, Mutter, niemals. Ich verdanke dir alles, was ich bin, und du musst kommen. Außerdem werde ich nicht meinen Abschluss machen, wenn du nicht kommst.“ Schließlich gab sie nach. Er brachte sie in die Stadt. Als der Tag der Abschlussfeier kam, ging sie in ihrem schlichten Kattunkleid mit ihrem ordentlichen, aber verblassten Schal und ihrer einfachen Bergmütze zu den Feierlichkeiten. Er versuchte, sie den Mittelgang hinunterzuführen, wo die reichsten Leute der Stadt, Freunde der Abschlussklasse, saßen, aber das lehnte sie ab und bestand darauf, weit unter der Galerie zu sitzen. Der Sohn ging auf die Bühne und hielt seine Abschlussrede. Er erhielt sein Diplom und seine Goldmedaille. Kaum hatte er die Goldmedaille erhalten, ging er von der Bühne hinunter zu dem Platz, wo seine Mutter unter der Galerie saß, und steckte die Goldmedaille an ihren verblassten Schal und sagte: „Mutter, die gehört dir, du hast sie verdient.“ Das ist ein Sohn, den es wert ist, zu haben. Welchem dieser beiden Söhne ähneln Sie, dem feigen, undankbaren Wicht, der sich für seinen armen alten Vater schämt, oder dem edlen Jungen?

R. A. TORREY, D.D., Anecdotes and Illustrations