In den schneebedeckten Bergen der Schweiz warnen Führer die Reisenden, kein Wort zu sprechen, da selbst die kleinste Luftbewegung den überhängenden Schnee von der Masse lösen und eine Lawine auslösen kann. Wer hätte gedacht, dass ein einziges Wort solche schrecklichen Folgen haben könnte? Doch der moralische Einfluss unserer Worte ist noch unermesslich größer. Unbedachte Worte, die Menschen oft „in den Wind werfen“, bewegen Ereignisse über Jahrhunderte hinweg, und der Tag des Gerichts wird die Folgen unserer Worte offenbaren. Mögen unsere Worte wahrhaftig, einfach, aufrichtig, wohlwollend und liebevoll sein. „Euer Wort sei allezeit in Gnade“ (Kol. 4,6). Wir würden mit größerer Weisheit sprechen, wenn wir uns daran erinnern, dass unsere Worte oft unumkehrbare Folgen haben.
Quelle unbekannt