In seinem Buch *Directions* teilt der Autor James Hamilton diese Einsicht über das Hören auf Gott: „Vor der Erfindung von Kühlschränken nutzten die Menschen Eishäuser, um ihre Lebensmittel zu konservieren. Eishäuser hatten dicke Wände, keine Fenster und eine dicht schließende Tür. Im Winter, wenn Bäche und Seen zugefroren waren, wurden große Eisblöcke geschnitten, zu den Eishäusern transportiert und mit Sägemehl bedeckt. Oft hielt das Eis bis weit in den Sommer hinein. Ein Mann verlor eine wertvolle Uhr, während er in einem Eishaus arbeitete. Er suchte sorgfältig danach, indem er das Sägemehl durchkämmte, fand sie jedoch nicht. Auch seine Kollegen suchten, aber ihre Bemühungen waren ebenfalls vergeblich. Ein kleiner Junge, der von der erfolglosen Suche hörte, schlich sich während der Mittagspause in das Eishaus und kam bald mit der Uhr heraus. Erstaunt fragten ihn die Männer, wie er sie gefunden habe. ‚Ich schloss die Tür‘, antwortete der Junge, ‚legte mich in das Sägemehl und blieb ganz still. Bald hörte ich die Uhr ticken.‘ Oft ist die Frage nicht, ob Gott spricht, sondern ob wir still genug sind, um zu hören. Ja, Jesus versichert uns, dass unser himmlischer Vater uns immer zuhört, aber hören wir wirklich auf Gott? Folgen wir den Anweisungen aus Psalm 46: ‚Seid still und erkennt, dass ich Gott bin‘?“
Eric S. Ritz, Sermons.com
Quelle: https://www.preaching.com/sermon-illustrations/illustration-listening/