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Die Vereinten Nationen befinden sich auf einem sechzehn Hektar großen Gelände in New York City, angrenzend an den East River und Manhattan. Das schlanke, immense Sekretariatsgebäude ragt in den Himmel, die Sonne spiegelt sich in seinen Fensterwänden. Helle Flaggen der Nationen der Welt wehen im Wind vom Fluss; die auffälligste ist die blau-weiße UN-Flagge, deren zwei weiße Olivenzweige die Welt umgeben. Ein Besucher ist sofort von der Pracht des Gebäudes beeindruckt, bewegt vom Anblick der Würdenträger, die aus schwarzen Limousinen steigen, um die riesige Plaza zu überqueren. Er erkennt, dass, wenn dieser Ort die Mächte der Welt repräsentiert, man wohl den Ort der Anbetung sehen möchte, wo die Nationen vor dem Einen niederknien, unter dessen Herrschaft sie regieren. Das Informationspersonal ist verwirrt. „Die Kapelle? Wir haben keine Kapelle. Wenn es eine gibt, glaube ich, dass sie auf der anderen Straßenseite ist.“ Der Besucher eilt über die Straße, weicht den Taxis von New York aus und erreicht erfolgreich den Sicherheitskontrollpunkt des gegenüberliegenden Gebäudes. „Nun, hier gibt es eine Kapelle“, antwortet der Beamte, „aber sie ist nicht mit der UN verbunden.“ Er blättert in einem Verzeichnis. „Oh, ich sehe, alles klar, hier ist es. Es ist auf der anderen Straßenseite – und sagen Sie ihnen, dass Sie den Meditationsraum suchen.“ Wieder eilt der Besucher über den Bürgersteig. Ein Angestellter teilt ihm mit, dass der Raum nicht öffentlich zugänglich ist; es ist ein „nicht wesentlicher Bereich“ und es gab einen Personalabbau. Aber ein Sicherheitsbeamter wird den Besucher durch lange, überfüllte Flure und schwingende Glastüren begleiten. Wieder gibt es das allgegenwärtige Gefühl von gewichtigen Angelegenheiten, die im edlen Streben nach Weltfrieden diskutiert werden. Der Führer hält an einer unmarkierten Tür an. Er schließt sie auf und öffnet sie vorsichtig. Der kleine Raum ist menschenleer und ohne Dekoration. Die Wände sind kahlweiß. Es gibt keine Fenster. Einige Korbhocker umgeben einen großen quadratischen Felsen in der Mitte des Raumes. Es ist sehr ruhig. Aber es gibt keinen Altar, Teppich, Vase, Kerze oder Symbol irgendeiner Art von religiöser Anbetung. Deckenlichter erzeugen helle Lichtpunkte an der Vorderwand. Einer fokussiert sich auf ein Stück moderner Kunst: Stahlquadrate und Ovale. Jenseits der abstrakten Formen gibt es nichts in diesen hellen Lichtkreisen. Sie sind auf eine Leere fokussiert. Und in dieser Leere sieht der Besucher plötzlich die Seele der neuen, mutigen Welt.

Chuck Colson, Kingdoms in Conflict, S. 182-3

Quelle: https://bible.org/illustration/united-nations